Warum Chrom-6 ein ernstzunehmendes Risiko bei Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten darstellt
Chrom-6 ist häufig in alten Beschichtungen gebunden. Solange diese Beschichtungen intakt bleiben, ist das Risiko vergleichsweise gering.
Bei Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten ändert sich dies jedoch sofort.
Typische Tätigkeiten sind:
- Sandstrahlen und Schleifen (Oberflächenvorbereitung)
- Schleifen oder Schneiden von beschichtetem Stahl
- Entfernen von Altbeschichtungen
- Reparatur von Schäden wie Beschichtungsversagen oder Flugrost
Diese Arbeiten erzeugen Staub, und dieser Staub kann:
- eingeatmet werden
- sich in der gesamten Anlage ausbreiten
- Haut und Kleidung kontaminieren
Das Risiko liegt nicht nur im Material selbst, sondern darin, wie damit gearbeitet wird.
Warum das Risiko in der Praxis oft unterschätzt wird
Instandhaltungsprojekte werden häufig bestimmt durch:
- schnelle Ausführung
- die Minimierung von Stillstandszeiten
- die Zugänglichkeit schwer erreichbarer Bereiche
Dadurch werden Risiken oft unterschätzt, insbesondere bei:
- Korrosion unter Isolierung (CUI)
- Reparaturen von allgemeiner Korrosion, Lochkorrosion oder Spaltkorrosion
- Arbeiten in Tanklagern und Industrieanlagen
- Instandhaltungsarbeiten in Werften und Offshore-Umgebungen
Zusätzlich erhöhen betriebliche Anforderungen die Komplexität:
- Arbeiten in engen Räumen
- Genehmigungssysteme wie Kaltarbeitsgenehmigungen
- Anforderungen an die Gasdetektion
Die Sicherheit wird dadurch komplexer als zunächst erwartet.
Pinovo-zertifiziert werden
Arbeiten Sie bereits mit Pinovo oder planen Sie, das System künftig einzusetzen? Dann bietet Ihnen die Pinovo-Zertifizierung die Möglichkeit, Ihr Unternehmen gegenüber Kunden hervorzuheben.
Als Pinovo-zertifiziertes Unternehmen:
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Gesundheitsrisiken bei Instandhaltung und Renovierung
Chrom-6 wird als CMR-Stoff eingestuft, was bedeutet, dass eine Exposition schwerwiegende Folgen haben kann.
Kurzfristige Auswirkungen
- Reizungen der Atemwege und der Haut
- Atembeschwerden
- Chemische Verätzungen
Langfristige Auswirkungen
- Lungenkrebs
- Chronische Atemwegserkrankungen
- Organschäden
Für Ihr Unternehmen bedeutet das nicht nur ein Gesundheitsrisiko, sondern auch Haftungsrisiken, Compliance-Anforderungen und Reputationsrisiken.
Vorschriften erfordern einen anderen Ansatz
Arbeitsschutzvorschriften folgen einer klaren Hierarchie:
- Risiken an der Quelle kontrollieren
- Kollektive Schutzmaßnahmen anwenden
- Persönliche Schutzausrüstung (PSA) verwenden
In der Praxis bedeutet das: Die Vermeidung von Exposition hat immer Vorrang vor der nachträglichen Kontrolle ihrer Auswirkungen.
Warum traditionelle Methoden das Risiko erhöhen
Herkömmliche Strahl- und Oberflächenvorbereitungsverfahren bringen mehrere Herausforderungen mit sich:
- Ausbreitung gefährlicher Stäube und von Mikroplastik
- Komplexes und kostspieliges Abfallmanagement
- Zusätzliche Einschränkungen in ATEX-Zonen
- Begrenzte Möglichkeiten für Arbeiten in laufenden Anlagen
Darüber hinaus müssen Normen eingehalten werden wie:
- ISO 12944 (Korrosionsschutz)
- ISO 8501 (Oberflächenreinheit)
- SSPC-/NACE-Standards
- NORSOK M-501 (Offshore-Anforderungen)
Dadurch steigen Projektkomplexität, Kosten und Unsicherheit.
Die Auswirkungen auf Ihren Betrieb
Werden Chrom-6-Risiken nicht angemessen kontrolliert, sind die Folgen unmittelbar spürbar.
Sicherheit
Erhöhte Expositionsrisiken für Mitarbeitende und Auftragnehmer.
Kosten
- Höhere Lebenszykluskosten (LCC)
- Höhere Kosten für Abfallmanagement und Schutzmaßnahmen
Planung
- Längere Vorbereitungszeiten
- Eingeschränkte Möglichkeiten für parallele Arbeitsabläufe
Betriebskontinuität
- Unerwartete Stillstandszeiten
- Mögliche Arbeitsunterbrechungen aufgrund mangelnder Compliance
So behalten Sie die Kontrolle bei Instandhaltungsarbeiten
Der Schlüssel liegt in der Kontrolle an der Quelle.
Durch den Einsatz kontrollierter Verfahren wie dem Pinovo-Vakuumstrahlen können Sie:
- Staub direkt an der Quelle erfassen
- die Ausbreitung von Chrom-6 verhindern
- sicher in ATEX-zertifizierten Bereichen arbeiten
- auf großflächige Einhausungen verzichten
Dadurch wird aus einer risikoreichen Tätigkeit ein kontrollierter Prozess.
Von reaktiver zu planbarer Instandhaltung
Wenn Sie mit Verfahren arbeiten, die auf Kontrolle an der Quelle basieren:
- werden Expositionsrisiken deutlich reduziert
- werden Kosten und Planung besser vorhersehbar
- können Arbeiten in laufenden Anlagen fortgeführt werden
- werden parallele Arbeitsabläufe möglich
Das ist der Unterschied zwischen dem Reagieren auf Probleme und deren proaktivem Management.
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